Wie viel Staat steckt im Naziterror?

NSU, deutsche Geheimdienste und die antifaschistische Linke
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Auch nach über zwei Jahren nach Ende des NSU-Prozess gibt es mehr offene Fragen als Antworten zu der Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“. V-Männer an den Tatorten, der ursprünglich geplante Verschluss der NSU-Akten für 120 Jahre und ein rätselhaftes Zeugensterben – da ist ganz schön was faul. Der Prozess hat hierbei keine Klarheit geschaffen, aber die Gewissheit: die offizielle Version von dem isolierten Täter-Trio bleibt die unwahrscheinlichste von allen.

Derweil geht das Morden weiter: Halle,
Hanau und der Lübcke-Mord. Täglich wird über Nazi-Skandale in Polizei und Armee in den Nachrichten berichtet. Welche Rolle spielen deutsche Behörden beim Entstehen von Nazi-Terror, welchen Anteil haben die Geheimdienste am Aufbau von faschistischen Netzwerken und vor allem: wozu das Ganze? Wer diese unbequemen Fragen
stellt wird von konservativer Seite aber selbst auch in gewissen Kreisen der „antifaschistischen Linken" oft als „Verschwörungstheoretiker“ diskreditiert.

Aber ist es nicht gerade die Aufgabe antifaschistischer Bewegungen kritische Fragen zu stellen, eigene Recherchen anzustellen und sich nicht auf die offizielle Version des Staates zu verlassen?

Diese Fragen wollen wir mit dem Journalisten und Autor Wolf Wetzel diskutieren. Wetzel hat das Buch „Der NSU-VS-Komplex“ geschrieben und
recherchiert seit vielen Jahren über die Verstrickungen von staatlichen Behörden mit faschistischen Netzwerken.

Wann: 5. Februar 2021 um 18 Uhr

*Die Veranstaltung findet auf Zoom statt. Bitte meldet euch über folgenden Anmeldungslink mit einer Emailadresse an, dann erhaltet ihr automatisch den Zugang zur Zoom-Veranstaltung:
https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZEkce-gqzwuGNKwlDL9UJr4s8YXM3RpB_0S

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