Hartware MedienKunstVerein| Ausstellungsgespräch mit Fiona Banner aka The Vanity Press, Tom McCarthy & Dr. Inke Arns

Dortmund

Hartware MedienKunstVerein Dortmund
Im Rahmen der Ausstellung „Fiona Banner aka The Vanity Press:Pranayama Typhoon – Soft Parts Wing Flap Fin“ findet ein Gespräch zwischen Künstlerin Fiona Banner, Kuratorin Inke Arns sowie Schriftsteller Tom McCarthy statt.
Jeden Donnerstag findet im Dortmunder U die Veranstaltungsreihe Kleiner Freitag statt. Im Rahmen dessen und der Ausstellung Fiona Banner aka The Vanity Press: Pranayama Typhoon Soft Parts Wing Flap Fin lädt der HMKV am 20. Oktober 2022 um 19:00 Uhr herzlich ein zum Ausstellungsgespräch (in englischer Sprache) mit Fiona Banner aka The Vanity Press, Künstlerin, Tom McCarthy, Schriftsteller, und Dr. Inke Arns, Kuratorin der Ausstellung sowie HMKV-Direktorin. Im etwa einstündigen Rundgang im HMKV, Dortmunder U, Ebene 3, lernen Sie die Anwesenden und ihreArbeit(en) näher kennen, kommen in den direkten Austausch vor der Kunstund können mehr über Entstehung und Motivation erfahren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sprache der Veranstaltung: englisch

Die Künstlerin und der Autor haben bereits mehrfach zusammengearbeitet. The WoodsDecay, The Woods Decoy and Fall (2021) ist z.B. eine schriftliche Kooperation und gemeinsame Arbeit von Tom McCarthy und Fiona Banner aka The Vanity Press. Dieser Text erscheint auch in der Publikation zur Ausstellung. Die Autor*innen bezeichnen ihn als einen Ausstellungsguide, einen absurdenText und ein Theaterskript zugleich. Tom McCarthy unterhält sich darin als T (für Typhoon) mit Fiona Banner aka The Vanity Press als F (für Falcon) – die beiden Buchstaben bzw. Namen sind wiederum der Arbeit Pranayama Organ entnommen. Im Verlauf wird auf eine verspielt-bittere Weise ein Konflikt beschrieben.

Biografien

Tom McCarthy ist Schriftsteller und Autor. Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und für Kino, Theater und Radio adaptiert. Mit seinem erstem Roman Remainder gewann er 2008 den Believer Book Award; sein dritter Roman C und sein vierter Roman Satin Island waren Booker Prize Finalisten. McCarthy hat die Studie Tintinand the Secret of Literature, und die Essaysammlung Typewriters, Bombs,Jellyfish verfasst. Er publiziert regelmäßig in Medien wie The New YorkTimes, The London Review of Books, Harper’s und Artforum. In 2013 gewann er den Windham-Campbell Prize for Fiction. Sein neuester Roman The Making of Incarnation ist 2021 erschienen.

Fiona Banner aka The Vanity Press lebt und arbeitet im Vereinigten Königreich. In ihrer Arbeit setzt siesich mit den Themen Gender, Konflikt, Sprache und Publikationen auseinander. Hierfür setzt sie eine Reihe von Medien ein, darunter Zeichnung,Skulptur, Performance und das bewegte Bild. Der Konflikt zwischen Spracheund ihren Grenzen steht im Mittelpunkt von Banners Arbeit. Sie gründete1997 The Vanity Press mit ihrem Buch The Nam. Seitdem hat sie zahlreiche Werke veröffentlicht, einige in Form von Büchern, andere in Form von Skulpturen und wieder andere in Form von Performances. Im Jahr 2009 gab siesich selbst eine ISBN-Nummer und registrierte sich als Publikation unter ihrem eigenen Namen.

Inke Arns ist Direktorin des HMKV Hartware MedienKunstVerein in Dortmund. Seit 1993 ist sie freie Kuratorin und Autorin mit den Schwerpunkten Medienkunst und -theorie, Netzkulturen sowie Osteuropa.Sie kuratierte u.a. Ausstellungen am bauhaus dessau, MG+MSUM Ljubljana,Gallery EXIT Pejë, KW Berlin, Museum of Contemporary Art Belgrad und MMOMA Moskau und ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher Beiträge zur Medienkunst und Netzkultur. Von 2021–2022 hat sie die Gastprofessur für kuratorische Praxis an der Kunstakademie Münster inne. 2022 ist sie Kuratorin des Pavilions der Republik Kosovo (Künstler: Jakup Ferri), 59th International Art Exhibition, La Biennale di Venezia.
Gefunden Dank latscher.in - Termin Kalender für Dortmund <3

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Die Latscher:innen waren eine proletarische Jugendbewegung zur Zeit des deutschen Faschismus, von der Kurt Piehl in seinem Roman "Latscher, Pimpfe und Gestapo" eindrücklich berichtet. Laut seiner Mutter war der Begriff "Latscher" vor 1933 ein "Schimpfwort, das die Spießer den wandernden Arbeiterjugendlichen nachriefen". Nach 1933 wurden sie so zum Gegenentwurf der "Marschierer" und lieferten sich Schlägereien mit Hitlerjugend und Polizei. Ihr Treffpunkt befand sich lange Zeit am Brügmannplatz und viele der Latscher:innen entstammten dem proletarischen Dortmunder Norden.

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