BIPoC-Treffen



Dieses Treffen wollen wir zum Reflexionsgespräch und Austausch nutzen. Das Thema, das wir gemeinsam untersuchen wollen, ist die Komplexität in BIPOC-Räumen. Was bedeutet Komplexität? Was gehört zu einem sichereren Raum? Welche Praktiken der Fürsorge gibt es in diesem Raum?
Komm, um neue Leute kennenlernen, Ideen auszutauschen, Spaß zu haben oder einfach zu chillen. Wir treffen uns einmal im Monat in einem geschützten Raum. Die Aktivität ist für die Teilnehmenden gratis. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Wir beginnen in der Regel mit einem Brunch, zu dem jede:r etwas mitbringt, aber es ist auch in Ordnung, wenn du nichts mitbringen kannst.
Für wen?
Diese Aktivitäten richten sich an Schwarze / Indigenous / People of Color (BIPOC). Es geht uns um einen sichereren Raum für alle, die von Rassismuserfahrungen betroffen oder bedroht sind. Wenn du nicht genau wissen solltest, ob du mitgemeint bist, melde dich gern.
Anmeldung oder Fragen?
Ihr könnt euch über das Online-Formular, per Insta DM @bahnhof_politisch oder per Email an anmeldung@bahnhof-langendreer.de anmelden. Der Raum wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.
Seit März dieses Jahres machen wir auf das BIPoC-Treffen mit Bildern von eingeladenen BIPoC- Künstler/innen aufmerksam. Diesen Monat zeigen wir das Werk von Ibidem.
Ibidem (Miguel Castillo) lebt seit Ende 2019 in Deutschland, hat Philosophie mit Schwerpunkt auf politischer Kunst aus der Perspektive einiger Minderheiten studiert, Fotograf:in, Autor:in (Essay, Poesie, Kurzgeschichte), Videograf:in, visueller Schöpfer:in im Allgemeinen. Der Fokus meiner kreativen Arbeit liegt auf meiner eigenen Existenz und meiner Situation in der Welt, in der ich lebe, einer situativen und folglich politischen Kunst. In Deutschland arbeite ich aus der Perspektive einer rassifizierten Person, als Elternteil, Migrant und Queer.
Fotos: Werke von Ibidem (Instagram: @fotoibidem_m_)
https://bahnhof-langendreer.de//bipoc-treffen-1910Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html