Mutters Courage (My Mothers Courage)

Budapest 1944. An einem Sommertag wird die sechzigjährige Elsa Tabori auf dem Weg zu ihrer Schwester von der Straße weg verhaftet und zusammen mit 4000 anderen Menschen in einen Viehwaggon gepfercht. Mit seinem einzigartigen schwarzen Humor erzählt der jüdische Autor und Theatermacher George Tabori die unglaubliche Geschichte von der wundersamen Rettung seiner Mutter vor der Deportation in das Vernichtungslager Auschwitz. Ihr Mut, Witz und Lebenswillen sind es, die Elsa Tabori das Leben retten.
Der Autor und Theatermacher George Tabori, der in den 1980er Jahren auch am Schauspielhaus Bochum inszenierte, kommt in seinem autobiografischen Stück selbst zu Wort. In dem berührenden Dialog zwischen Mutter und Sohn geht es um die Fragen: Was ist geschehen und - wie konnte es geschehen?
Die packende Inszenierung des freien Theaters Gegendruck wird begleitet von der Live-Bühnenmusik von Claudius Reimann, die der Bühnenerzählung von Beginn an einen dichten, atmosphärischen Raum gibt.
George Tabori, 1914 in Budapest geboren, 2007 in Berlin gestorben, emigrierte im Alter von zwanzig Jahren nach London. In den fünfziger Jahren arbeitete er in England und den USA für das Theater und den Film. Seite 1969 inszenierte er an vielen deutschen Bühnen und schrieb zahlreiche gefeierte Theaterstücke. 1990 Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum; 1992 Georg-Büchner-Preis.
"Theater Gegendruck zeigte George Taboris ‚Mutters Courage‘ im Festspielhaus als meisterhafte szenische Rezitation." (Recklinghäuser Zeitung vom 2.12.2025)
mit Alina Stöteknuel und Hendrik Neukäter
Regie: Johannes Thorbecke
Ausstattung: Regine Thorbecke
Live-Bühnenmusik: Claudius Reimann
Eine Produktion von Theater Gegendruck
Foto: Matthias Schilling
https://bahnhof-langendreer.de//mutters-courage-my-mothers-courage-25012026Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html