Jineolojî

Bochum-Langendreer | Wissenschaft der Frauen und des Lebens


Der Vortrag führt in die Jineolojî ein – wörtlich übersetzt die „Wissenschaft der Frau“. Der Begriff leitet sich vom kurdischen Wort jin (Frau) ab, das seine Wurzeln mit jiyan (Leben) teilt, und versteht sich als Wissenschaft des Lebens aus der Perspektive freier Frauen. Ausgangspunkt der Jineolojî ist die Frage, warum eine eigenständige Frauenwissenschaft notwendig ist und wie Wissen, Geschichte und Existenz von Frauen neu gedacht werden können.

Jineolojî setzt sich kritisch mit der herrschenden Geschichtsschreibung auseinander, die die Erfahrungen von Frauen und unterdrückten Völkern systematisch unsichtbar gemacht hat. Durch die Neuinterpretation von Mythologie, Religion, Philosophie und Wissenschaft eröffnet sie Perspektiven für gesellschaftliche Veränderung und Frauenbefreiung.

Entstanden aus den Kämpfen der Frauen in Kurdistan und im Austausch mit feministischen Bewegungen weltweit, spielt Jineolojî eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Aufbauprozess in Nord- und Ostsyrien. Im anschließenden Gespräch besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Perspektiven auszutauschen und gemeinsam über feministische Wissensproduktion und globale Befreiungskämpfe zu diskutieren.

Die Referentinnen sind vom Jineolojî Komitee Deutschland 

Der Vortrag ist Teil der feministischen Aktionswochen 2026 in Bochum 

Foto: Jineolojî Komitee Deutschland

https://bahnhof-langendreer.de//jineoloji

Bahnhof Langendreer

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.

Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer  Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.

Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...

endstation.kino + Café

Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.

Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".

„OFF-Bahnhof"

Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).

Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.

Und nach wie vor... selbst verwaltet!

Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.

Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.

Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16

http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html






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