BIPOC Treffen

Bochum-Langendreer | im Bahnhof Langendreer





In diesem Raum für und von BIPoC-Personen kannst du neue Freund:innen finden, Ideen austauschen, Spaß haben oder einfach nur chillen. Wir treffen uns einmal im Monat in einem geschützten Raum. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nötig.

Normalerweise starten wir mit einem Brunch, zu dem alle etwas mitbringen, aber es ist auch kein Problem, wenn du nichts mitbringen kannst. Der zweite Teil variiert meist zwischen einem gemütlichen Gespräch, dem Austausch von Ideen zu einem Thema, Workshops, kreativen Aktivitäten oder anderen Dingen.

FÜR WEN?
Diese Aktivitäten richten sich an Schwarze / Indigenous / People of Color (BIPoC). Es geht uns um einen sichereren Raum für alle, die von Rassismuserfahrungen betroffen oder bedroht sind. Wenn du nicht genau wissen solltest, ob du mitgemeint bist, melde dich gern.

ANMELDUNG ODER FRAGEN? 
Ihr könnt euch über das Online-Formular, per Insta DM @bahnhof_politisch oder per Email an anmeldung@bahnhof-langendreer.de anmelden. Der Raum wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.

 

Wir möchten die Arbeiten von BIPoC-Künstler:innen sichtbar machen.
Dieses Mal stellen wir euch Fatia Pindra vor.

FATIA PINDRA ist ein:e unabhängig:e bildende Künstler:in, die sich autodidaktisch ausgebildet hat und sich auf zeitgenössische Textilkunst spezialisiert hat.

Fatia Pindra sagt dazu:
Künstlerisch habe ich meine ersten Schritte als Zeichnerin gemacht. Das genaue Beobachten, die Auseinandersetzung mit Form und Linie – das faszinierte mich. Während der Corona-Pandemie bin ich auf eine künstlerische Ausdrucksform gestoßen, die mich seither nicht mehr loslässt: Das Tufting.
Beim Tufting werden mit Hilfe einer sogenannten manuellen "Tufting-Pistole" Fäden in einen über einen Rahmen gespannten Tufting-Stoff geschossen. Aus der Fläche entsteht so – Faden für Faden – ein textiles Kunstwerk. Ich nutze diese Technik, um textile Wandkunst zu schaffen – eindrucksvolle, oft großformatige Arbeiten, die durch ihre Struktur und Farbigkeit eine besondere Präsenz im Raum entfalten. Die Technik ist ursprünglich aus der Teppichherstellung bekannt, bietet aber gerade im künstlerischen Kontext vielfältige Möglichkeiten der Gestaltung. Mich begeistert besonders die Verbindung aus Kunst, Handwerk, Materialität und Motiv.
Meine künstlerischen Arbeiten bewegen sich zunehmend im Spannungsfeld von Gesellschaft und Politik. Ich bin überzeugt davon, dass Kunst nicht "nur" dekorativ und unterhaltsam sein darf – sie darf auch Haltung zeigen, Fragen stellen, Kritik üben und zum Nachdenken anregen. Genau das versuche ich in meinen Tufting-Arbeiten umzusetzen: Themen wie Machtverhältnisse, soziale Ungleichheit oder gesellschaftliche Ausgrenzung visuell greifbar zu machen.

Foto 1 Am I not a german woman: Fatia Pindra
Foto 2 A Lorenz Black stars falling everywhere: Fatia Pindra
Foto 3 Josephine Isaac Femizid: Fatia Pindra
Foto 4 ohne Titel: Fatia Pindra
Foto 5 Schwarze Menschen im Nationalsozialismus: Fatia Pindra

https://bahnhof-langendreer.de//bipoc-treffen-170526

Bahnhof Langendreer

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.

Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer  Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.

Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...

endstation.kino + Café

Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.

Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".

„OFF-Bahnhof"

Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).

Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.

Und nach wie vor... selbst verwaltet!

Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.

Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.

Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16

http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html






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