Unter der Eisenfaust Gottes – Schlaglichter auf die christliche Rechte in
Termin: Dienstag, 29.9.2026, geöffnet ab 19:00 Uhr, Vortrag und Diskussion 19:30 uhr bis 21:30 Uhr, geöffnet bis 23:00 Uhr.
Thema: Unter der Eisenfaust Gottes – Schlaglichter auf die christliche Rechte in NRW
Referent: Leroy Böthel (Sozialwissenschaftler)
Worum gehts?In zunehmend autoritären Zeiten wittert auch die christliche Rechte ihre Chance. Gezielt sucht sie Anschluss an reaktionäre politische Angebote, vielerorts gelingt die Zusammenarbeit mit antifeministischen oder antisemitischen Akteuren. Das Verhältnis von christlicher zu extremer Rechte war aber schon immer ambivalent: Gemeinsame Feindbilder – allen voran die Ablehnung von Feminismus, queeren Lebensentwürfen und einer liberalen Gesellschaft – schaffen zwar Anknüpfungspunkte für Kooperationen, aber die jeweiligen Gesellschaftsentwürfe unterscheiden sich in wesentlichen Punkten. Die AfD versucht, die Spannungen zwischen völkisch-nationalistischen und christlich-konservativen Vorstellungen einzuebnen und beide zu integrieren. Dass dies durchaus Wirkung entfaltet, zeigt sich auch in NRW: Rechten Akteur*innen gelingt es, Druck auf vermeintlich progressive Christ*innen auszuüben und Deutungskämpfe innerhalb kirchlicher Räume zu verschärfen.
Debatten über "Christfluencer" oder die "Piusbruderschaft" haben das Thema christliche Rechte zuletzt stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Es bleiben jedoch Fragen zu konkreten Strukturen sowie eine begriffliche Unschärfe. Zu fragen ist: Wie gestalten sich Strukturen, Netzwerke und Akteure der christlichen Rechten in NRW? Welche Themen setzen sie, und welche ideologischen Grundzüge lassen sich benennen? Mit welchen Begriffen lässt sich diese Entwicklung angemessen fassen? Und schließlich: Wo verlaufen ihre Konfliktlinien und wie gestaltet sich ihr Verhältnis zur AfD?
"INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf" existiert seit 2002 und findet in der Regel an jedem letzten Dienstag im Monat an wechselnden Orten statt. Veranstalter: Antirassistisches Bildungsforum Rheinland (ABR), in Kooperation mit dem Antifa-Referat des AStA der HSD und SJD – Die Falken Düsseldorf. Ankündigungen finden sich u.a. auf Twitter (Input_Dus), Instagram (input_duesseldorf), Facebook (input-antifaschistischer-themenabend) und Mastodon (https://chaos.social/@INPUT_dus/).
Linkes Zentrum Hinterhof (Düsseldorf)
Corneliusstraße 108
40215 Düsseldorf

Das Linke Zentrum heißt nicht nur "Hinterhof". Es befindet sich an der Ecke Corneliusstraße / Oberbilker Allee und liegt zurückgezogen hinter einer Toreinfahrt, neben der ein Ladenschild hängt.
Barrierefreiheit
Der Hinterhof ist leider nicht barrierefrei zugänglich! Wenn Du mit einem Rollstuhl kommst, frag Leute ob sie Dir helfen können. Toiletten für Rollis sind nicht vorhanden, allerdings sollte die die Toilette an der Hallentür groß genug sein.
Mitmachen
Der Hinterhof wird von mehreren Gruppen organisiert, die monatlich ein Delegiertentreffen abhalten. Wenn du mit deiner Gruppe mitmachen willst oder Anschluss suchst, dann sprich einen Menschen hinter der Theke an oder schick uns eine E-Mail .
Das Linke Zentrum ist ein Ort, den Ihr für Eure Ideen, Gruppen und Projekte mitnutzen und gestalten könnt. Das ganze funktioniert ganz einfach:
- Schaut euch an, welche Gruppen im Linken Zentrum aktiv sind. Passt euer Projekt thematisch, traut euch ruhig die Gruppen auf einer ihrer Veranstaltungen anzusprechen oder nehmt per Mail (info-at-linkes-zentrum.de) Kontakt auf
ODER
- Kommt zum Orgatreffen und stellt eure Idee vor. Einmal im Monat treffen sich alle Gruppen, die das Zentrum betreiben. Hier seid ihr richtig, wenn es passt findet sich in der Regel eine Gruppe, die Euch bei der Umsetzung von Veranstaltungen hilft. Am Besten schreibt ihr kurz im Vorfeld, worum es geht ( info-at-linkes-zentrum.de ), so dass sich die Gruppen Überlegen, wie sie euch unterstützen können.
- Du hast kein konkretes Projekt oder Gruppe, möchtest Dich aber trotzdem gerne einbringen ? Dann frag doch einfach bei den Veranstaltungen die Leute hinter der Theke, ob gerade irgendwo Hilfe benötigt wird. Das wird häufig dankend angenommen, denn das Linke Zentrum lebt von dem solidarischen Engagement aller Beteiligten.
Anfahrt per ÖPNV
Ihr könnt das Linke Zentrum sehr gut mit der Straßenbahn erreichen, vom Hauptbahnhof mit der Linie 704 oder 707 bis Haltestelle Morsestraße. Auch die S-Bahnhaltestelle Friedrichstadt S und Volksgarten S sind fussläufig erreichbar. Zum Hauptbahnhof sind es ca 15 Minuten Fussweg.