Sozialdarwinistische Zustände – Tödliche Gewalt gegen obdachlose Menschen
Dienstag, 26. Mai 2026, 19:30 Uhr, zakk (Studio), Fichtenstraße 40
Sozialdarwinistische Zustände – Tödliche Gewalt gegen obdachlose Menschen
"INPUT – Antifaschistischer Themenabend" mit Merle Stöver, Opferberatung Rheinland und fiftyfifty
Allein im Jahr 2024 starben in Deutschland mindestens 20 wohnungs- bzw. obdachlose Menschen durch Gewalt; ein Zustand, der sich 2025 fortsetzte. Doch obwohl in zahlreichen Fällen die rechten Tatmotivationen auf der Hand liegen, bleiben eine politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Taten und ein Erinnern an die Opfer meist aus. Die Marginalisierung, die wohnungslose Menschen in allen Lebensbereichen erfahren, setzt sich auch nach ihrem Tod fort.
Merle Stöver wirft in ihrem Vortrag einen Blick auf die langen Kontinuitäten sozialdarwinistischer Verfolgung und Gewalt und beleuchtet einerseits Gewalterfahrungen von wohnungslosen Menschen und diskutiert andererseits Motive und Motivationen sozialdarwinistischer Gewalt. Die Journalistin, politische Bildnerin und Sozialarbeiterin promoviert am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Uni Bielefeld zu Tötungsdelikten an wohnungslosen Menschen.
Anschließend werden Vertreter*innen der "Opferberatung Rheinland – Beratung und Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt im Rheinland" sowie von "fiftyfifty" über die Situation in NRW sowie in Düsseldorf berichten.
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"INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf" existiert seit 2002 und findet in der Regel an jedem letzten Dienstag im Monat an wechselnden Orten statt. Aktuelle Veranstalter: Antirassistisches Bildungsforum Rheinland (ABR), in Kooperation mit dem Antifa-Referat des AStA der HSD und SJD – Die Falken Düsseldorf. Ankündigungen finden sich u.a. auf Twitter (Input_Dus), Instagram (input_duesseldorf), Facebook (input-antifaschistischer-themenabend) und Mastodon (https://chaos.social/@INPUT_dus/).
Linkes Zentrum Hinterhof (Düsseldorf)
Corneliusstraße 108
40215 Düsseldorf

Das Linke Zentrum heißt nicht nur "Hinterhof". Es befindet sich an der Ecke Corneliusstraße / Oberbilker Allee und liegt zurückgezogen hinter einer Toreinfahrt, neben der ein Ladenschild hängt.
Barrierefreiheit
Der Hinterhof ist leider nicht barrierefrei zugänglich! Wenn Du mit einem Rollstuhl kommst, frag Leute ob sie Dir helfen können. Toiletten für Rollis sind nicht vorhanden, allerdings sollte die die Toilette an der Hallentür groß genug sein.
Mitmachen
Der Hinterhof wird von mehreren Gruppen organisiert, die monatlich ein Delegiertentreffen abhalten. Wenn du mit deiner Gruppe mitmachen willst oder Anschluss suchst, dann sprich einen Menschen hinter der Theke an oder schick uns eine E-Mail .
Das Linke Zentrum ist ein Ort, den Ihr für Eure Ideen, Gruppen und Projekte mitnutzen und gestalten könnt. Das ganze funktioniert ganz einfach:
- Schaut euch an, welche Gruppen im Linken Zentrum aktiv sind. Passt euer Projekt thematisch, traut euch ruhig die Gruppen auf einer ihrer Veranstaltungen anzusprechen oder nehmt per Mail (info-at-linkes-zentrum.de) Kontakt auf
ODER
- Kommt zum Orgatreffen und stellt eure Idee vor. Einmal im Monat treffen sich alle Gruppen, die das Zentrum betreiben. Hier seid ihr richtig, wenn es passt findet sich in der Regel eine Gruppe, die Euch bei der Umsetzung von Veranstaltungen hilft. Am Besten schreibt ihr kurz im Vorfeld, worum es geht ( info-at-linkes-zentrum.de ), so dass sich die Gruppen Überlegen, wie sie euch unterstützen können.
- Du hast kein konkretes Projekt oder Gruppe, möchtest Dich aber trotzdem gerne einbringen ? Dann frag doch einfach bei den Veranstaltungen die Leute hinter der Theke, ob gerade irgendwo Hilfe benötigt wird. Das wird häufig dankend angenommen, denn das Linke Zentrum lebt von dem solidarischen Engagement aller Beteiligten.
Anfahrt per ÖPNV
Ihr könnt das Linke Zentrum sehr gut mit der Straßenbahn erreichen, vom Hauptbahnhof mit der Linie 704 oder 707 bis Haltestelle Morsestraße. Auch die S-Bahnhaltestelle Friedrichstadt S und Volksgarten S sind fussläufig erreichbar. Zum Hauptbahnhof sind es ca 15 Minuten Fussweg.