Die Stimme von Hind Rajab

Bochum-Langendreer | Film mit anschließendem Filmgespräch




Wir laden euch herzlich zu einer besonderen Filmveranstaltung ein.


Über den Film:
„Die Stimme von Hind Rajab" ist ein außergewöhnliches Werk der Regisseurin Kaouther Ben
Hania. Der preisgekrönte Docudrama erzählt die wahre Geschichte der sechsjährigen Hind
Rajab, die im Januar 2024 während des Konflikts in Gaza in einem zerschossenen Auto
gefangen war.
Das Besondere an diesem Film: Hind selbst wird nicht gezeigt. Stattdessen hören wir ihre
reale Notrufaufnahme an den Palästinensischen Roten Halbmond. Der Film besteht
größtenteils aus dieser Telefonkonversation, in der das Kind verzweifelt um Hilfe ruft,
während Rettungskräfte versuchen, sie zu erreichen. Diese künstlerische Entscheidung
macht das Werk zu einem eindringlichen, aber respektvollen Akt des Erinnerns.
Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania macht durch die Telefonmitschnitte Hinds
Stimme für uns alle hörbar – eines der erschütterndsten Zeugnisse des Krieges in Gaza.
Warum diese Veranstaltung?
In einer Zeit, in der Nachrichten oft abstrakt wirken, ermöglicht dieser Film eine unmittelbare,
menschliche Perspektive. Er fordert uns auf, zuzuhören – und darüber nachzudenken, was
es bedeutet, in einer Welt zu leben, in der solche Notrufe möglich sind.
Nach der Vorführung laden wir zu einem offenen Gespräch, um über den Film, die eigenen
Gefühlen und Gedanken dazu zu sprechen.


Hinweise zur Veranstaltung
Dieser Film enthält emotionale und belastende Inhalte. Wir empfehlen, sich auf eine
intensive Erfahrung einzulassen. Das Gespräch danach soll einen geschützten Raum für
Reflexion bieten.

https://bahnhof-langendreer.de//die-stimme-von-hind-rajab

Bahnhof Langendreer

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.

Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer  Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.

Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...

endstation.kino + Café

Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.

Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".

„OFF-Bahnhof"

Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).

Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.

Und nach wie vor... selbst verwaltet!

Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.

Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.

Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16

http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html






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