BIPOC Treffen




In diesem Raum für und von BIPoC-Personen kannst du neue Freund:innen finden, Ideen austauschen, Spaß haben oder einfach nur chillen. Wir treffen uns einmal im Monat in einem geschützten Raum. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nötig.
Normalerweise starten wir mit einem Brunch, zu dem alle etwas mitbringen, aber es ist auch kein Problem, wenn du nichts mitbringen kannst. Der zweite Teil variiert meist zwischen einem gemütlichen Gespräch, dem Austausch von Ideen zu einem Thema, Workshops, kreativen Aktivitäten oder anderen Dingen.
FÜR WEN?
Diese Aktivitäten richten sich an Schwarze / Indigenous / People of Color (BIPoC). Es geht uns um einen sichereren Raum für alle, die von Rassismuserfahrungen betroffen oder bedroht sind. Wenn du nicht genau wissen solltest, ob du mitgemeint bist, melde dich gern.
ANMELDUNG ODER FRAGEN?
Ihr könnt euch über das Online-Formular, per Insta DM @bahnhof_politisch oder per Email an anmeldung@bahnhof-langendreer.de anmelden. Der Raum wird nach der Anmeldung bekanntgegeben.
Wir möchten die Arbeiten von BIPoC-Künstler:innen sichtbar machen.
Dieses Mal stellen wir euch Aduni Ogunsan vor.
ADUNI OGUNSAN (geb. 1997) ist eine afrodeutsche Künstlerin aus Düsseldorf.
Sie studiert derzeit im letzten Semester an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Transformation, Sichtbarkeit und Schwarzer Identität. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Identitäten und die Frage, wie sie sich je nach Kontext verschieben und verändern, sowie wie sie durch Nähe, Erinnerung und die Betrachter:innen mitgeprägt werden.
Sichtbarkeit ist in ihrer Arbeit kein neutraler Zustand. Sie versteht sie sowohl als politisches Terrain als auch als intimen Akt. Einen Akt, der sich zwischen Enthüllung und Schutz entfaltet, zwischen dem, was angeboten wird, und dem, was bewusst zurückgehalten bleibt.
Foto 1: Oma, 2025, fotogafiert von Yvonne Feder
Foto 2: Deadbeat (You're a man now boy), 2025, fotogafiert von Yvonne Feder
Foto 3: Evon doing my hair, 2025, fotografiert von Max Maxistan
Bahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html