Brave Spaces gestalten

Bochum-Langendreer | Räume für Mut, Aushandlung und Community-Arbeit


Ob in der Nachbarschaft, in der Uni oder im Ehrenamt: Überall, wo Menschen zusammenkommen, gibt es Themen, die sich schwierig anfühlen. Brave Spaces sind Räume, in denen sich diesen Themen bewusst gewidmet wird. Durch eine bewusste Anleitung und die Bereitschaft aller Beteiligten, Verantwortung füreinander zu übernehmen, kann ein produktiver Austausch entstehen. Auch dann, wenn gegensätzliche Meinungen aufeinander treffen.

Die Winter School „Brave Spaces gestalten“ lädt dazu ein, diese Idee gemeinsam zu erforschen und praktisch zu erproben. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Lernen durch Erfahrung: Aufbauend auf theoretischen Grundlagen zu Brave Spaces entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen eigene
Ansätze für mutige Räume und setzen diese im Verlauf der Winter School im geschützten Rahmen der Gruppe selbst um.

Die Winter School richtet sich an aktive Personen aus dem Hochschulkontext, der politischen Bildung, der Zivilgesellschaft und anderen Communities, die Räume für Austausch und Aushandlung initiieren oder begleiten möchten. Ziel ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, Brave Spaces eigenständig
zu konzipieren, zu moderieren und in ihre jeweiligen Kontexte weiterzutragen.
Details zum Programm, zu den Referent*innen sowie zur Anmeldung folgen in Kürze!

Die Veranstaltung erstreckt sich über drei Wochenenden (jeweils Freitag und Samstag): 06., 07., 20., 21. November sowie 04. und 05. Dezember 2026. Da die Termine inhaltlich aufeinander aufbauen, wird die Teilnahme an allen empfohlen.

Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekanntgegeben. Anmeldung über die vhs Bochum (Link folgt in Kürze).


Kooperation Bahnhof Langendreer, UniverCity Bochum e.V., vhs Bochum auf dem Weg zum Haus des Wissens!

https://bahnhof-langendreer.de//winter-school

Bahnhof Langendreer

Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.

Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer  Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.

Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...

endstation.kino + Café

Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.

Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".

„OFF-Bahnhof"

Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).

Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.

Und nach wie vor... selbst verwaltet!

Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.

Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.

Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16

http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html






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