Konflikte demokratisch lösen

Wie können wir Konflikte demokratisch lösen?
Demokratie klingt gut – da sind sich unterschiedlichste Parteien und Personen erstaunlich einig. Wer geht schon als „Antidemokrat*in“ auf die Straße? Aber was genau heißt das eigentlich, „demokratisch“ zu sein und auch so zu handeln? Im Rahmen dieses Workshops werden wir uns nicht in langen Diskussionen um verschiedene Demokratiebegriffe verlieren, sondern uns selbst in praktischen Übungen darin ausprobieren und erleben, Entscheidungen demokratisch(er) zu treffen. Als Basis gilt die Grundannahme, dass alle Menschen ein gleiches Recht auf freie Entfaltung haben. Soweit, so gut, aber was bedeutet das ganz konkret und wie lösen wir Konflikte, wenn sie auftauchen? Im Workshop werden „Betzavta“ - Methoden angewandt. „Betzavta“ ist ein Demokratie-Lernansatz und stammt aus der israelischen Friedenspädagogik.
Für den Workshop kannst du dich hier auf der Website direkt anmelden. Leider sind die Räumlichkeiten nict Barrierefrei. Der Seminarraum ist auf der 1. Etage.
Über die Referent:innen Carla Schwer und Lukas Eckl
Carla macht freiberuflich politische Bildungsarbeit. Sie hat Sozial-, Medien- und Politikwissenschaften studiert und führt seit 2017 Workshops mit unterschiedlichen Zielgruppen durch. Als Bildungsreferentin arbeitete sie bisher in Demokratieförderprojekten zu Antidiskriminierungsarbeit. Ihre aktuellen Schwerpunkte: Politische Bildung mit Gefühl, Gemeinschaftsbildung, Dialog und demokratische Entscheidungsprozesse. Als „Betzavta“-Trainerin begleitet sie Gruppen bei der eigenen alltagsbezogenen Auseinandersetzung mit demokratierelevanten Dilemmata.
Der Workshop wird in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung durchgeführt.
Foto: Carla Schwer
https://bahnhof-langendreer.de//betzavta-workshopBahnhof Langendreer (Bochum)
Wallbaumweg 108
44894 Bochum Deutschland

Der Bahnhof Langendreer verbindet als soziokulturelles Zentrum Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten. Mit seinen über 30 Jahren gehört es zu den ältesten soziokulturellen Zentren in NRW.
Mit seinem vielfältigen und breiten Kulturprogramm ist der Bahnhof auch ein überregional bekannter Ort: Live-Musik mit dem Schwerpunkt Global Sounds sowie Jazz, Blues, Singer/Songwriter, Indie, Elektro-Pop etc., politisches Kabarett, Lesungen und anspruchsvolle Comedy von bekannten Größen bis hin zu lokaler Kleinkunst. Die Bühnen werden zudem bespielt von lokalen bis internationalen Theatergruppen und internationale Autor*innen lesen regelmäßig bei uns und diskutieren mit dem Publikum. Im Bahnhof Langendreer haben politische Themen in verschiedenen Veranstaltungsformaten, Reihen und Projekten - schwerpunktmäßig auch mit internationalem Bezug - ihren festen Platz. Er ist zudem Treffpunkt und Veranstaltungsort vieler politischer, kultureller und sozialer Initiativen. Der Bahnhof-Langendreer versteht sich damit als Partner für Initiativen, Institutionen, und Nutzer-Gruppen in Bochum. In diesem Kontext entstehen zahlreiche Kooperationsprojekte.
Und getanzt wird natürlich auch! Freitags und samstags bei den regelmäßigen Parties: Hip Hop, Schwulenparty (BO-YS), FrauenLesbenparty (Frauenschwoof), World Club Culture (Globalibre), Oldies und mehr...
endstation.kino + Café
Von Anfang an dabei und seit 2012 ein eigenständiger Betrieb: Das endstation.kino. Das Programmkino im Herzen des Bahnhofs bietet mehrere Vorstellungen pro Tag und ein ambitioniertes, vielfach prämiertes Programm: Dokumentarfilme, internationale Filme in Originalfassung, Raritäten, konzeptionelle Filmreihen, Filmfeste, KinderKino, Filmgespräche, Schulvorstellungen u.v.m.
Neben Cafébetrieb und Kino-Kasse gibt's im Café auch regelmäßig Programm mit Veranstaltungen wie z.B. dem monatlichen „Vinylcafé".
„OFF-Bahnhof"
Der Bahnhof Langendreer veranstaltet seit vielen Jahren Konzerte und Kabarett auch außerhalb des Bahnhofs im Schauspielhaus, im RuhrCongress, der Stadthalle und der Freilichtbühne Wattenscheid. Er ist zudem Mit-Veranstalter von Festivals wie der Odyssee (mit COSMO Radio) und Ruhr-International (mit dem Kulturbüro).
Und schließlich gehen wir mit unseren politischen Reihen und Projekten auch gern mal raus und mischen uns mit unseren Bündnispartner*innen ein ins lokalpolitische Geschehen.
Und nach wie vor... selbst verwaltet!
Der Bahnhof Langendreer war und ist ein selbst verwalteter Betrieb: Das heißt, es gibt formal keine Chefin und keinen Chef, sondern alle Hauptamtlichen entscheiden über wichtige Belange des gesamten Hauses gemeinsam. Ein Trägerverein bietet dafür die formale Struktur.
Der Bahnhof-Langendreer wird aus dem Haushalt der Stadt Bochum mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Mehr Infos, was der Bahnhof in den letzten Jahren so gemacht hat gibts im Jahresbericht 2015/16
http://bahnhof-langendreer.de/anfahrt-kontakt.html