Rike van Kleef: Billige Plätze. Gender, Macht und Diskriminierung in der Musikbranche

Im Rahmen der Muhlheimer Zongtage 2026. Eintritt frei.
Rike van Kleef ist Kulturarbeiterin, Journalistin und Autorin mit klarem Kompass. Ihr berufliches Zuhause hatte sie zunächst in der Musikindustrie, auf Konzerten und Festivals gefunden.
Geprägt durch ihre eigenen Diskriminierungserfahrungen als queere Frau in einer stark männerdominierten Branche hat sie den Verein fæmm mitgegründet und Texte zu Kultur, Feminismus und Diskriminierung verfasst. Inzwischen spricht und schreibt sie über die verschiedenen Intersektionen von Gesellschaftspolitik und Kultur. 2022 erschien ihre wissenschaftliche Studie "Wer gibt hier den Ton an. Über die Repräsentanz von Geschlecht auf deutschen Unterhaltungsmusik-Festivalbühnen." Die Abschlussarbeit ist eine der ersten Studien zu diesem Themenkomplex im deutschsprachigen Raum und wurde für den Gender-Preis der FHP nominiert. 2023 wurde sie mit dem International Music Journalism Award in der Kategorie "Best Work Of Music Journalism, Under 30" ausgezeichnet.
Rikes Debüt-Sachbuch "Billige Plätze. Gender, Macht und Diskriminierung in der Musikbranche" erschien am 2025 im Ventil Verlag.
https://www.makroscope.eu/programm/rike-van-kleef-billige-platzeMakroscope (Mülheim)
Friedrich-Ebert-Strasse 48
45468 Mülheim

Das Makroscope ist ein neues soziales Zentrum in Mülheim, das sich dem interdisziplinären sowie experimentellen Umgang mit Kunst und Technik widmet.
Das Zentrum wird von dem gemeinnützigen Verein Makroscope e.V. betrieben. Der Verein unterstützt innovativ, experimentell und interdisziplinär arbeitende KünstlerInnen in ihrer Arbeit sowie ihrer Weiterentwicklung und fördert den Dialog zwischen Kunst und Technik.
Neben dem Museum für Fotokopie haben hier unter anderem das SHINY TOYS Festival und das Label Ana Ott ihr Hauptquartier. Es finden wechselnde Ausstellungen und Workshops statt – außerdem eine Konzertreihe für abseitige Musik und eine kultur- und gesellschaftskritische Veranstaltungsreihe.
Auditive, visuelle und audiovisuelle Kunst wird in Bezug zur Geschichte ihrer eigenen technischen Entwicklung gesetzt, so gerät das Verhältnis von Analogem und Digitalem in eine neuartige Synthese. Die analogen Exponate reaktualisieren sich in der experimentellen Anordnung zwischen physischen Objekten und modernen digitalen Hard- und Softwareeinheiten zu hybriden Medien. Sie werden durch ihre Verschaltung mit digitaler Bild- und Tonsoftware zu neuen Objekten transformiert, an denen am Ende nicht mehr bestimmt werden kann, ob sie der einen oder anderen Welt zuzurechnen sind.