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Faschismus – erleben wir ein Comeback?

Mülheim

Eintritt frei.

Rund 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus und Faschismus erlebt die Welt eine neue Konjunktur von Autoritarismus, Nationalismus und Militarisierung. Unsere Zeit mag sich noch einmal als Vorabend einer neuen Epoche des Faschismus herausstellen. Angesichts dessen ist der Faschismusbegriff in aller Munde; gerade in linken und liberaldemokratischen Debatten wird er (wieder) sehr häufig, sehr gegenwartsbezogen und nur zu oft polemisch verwendet. Doch was ist Faschismus überhaupt? Wie kann er sinnvoll bestimmt und untersucht werden? Um den reich gefüllten Werkzeugkoffer der Faschismustheorien zu nutzen, muss der Faschismusbegriff vom Schlagwort zur Analysekategorie erhoben werden. Es gilt, sich auf Vielfalt und Tiefe der Theorien und Denkrichtungen einzulassen.

Mathias Wörsching ist Antifaschist, Historiker und Politologe aus Berlin, betreibt die Internetseite faschismustheorie.de und hat 2020 (unter Mitarbeit von Fabian Kunow) das Buch „Faschismustheorien. Überblick und Einführung“ in der Reihe theorie.org des Schmetterling-Verlags veröffentlicht. Im Frühjahr 2024 erschien der von ihm zusammen mit Alexander Häusler verfasste Beitrag „Faschismus: Begriff, Geschichte, Forschung“ für das „Handbuch Rechtsextremismus“

https://www.makroscope.eu/programm/faschismus-erleben-wir-ein-comeback

Makroscope (Mülheim)

Makroscope (Mülheim)
Friedrich-Ebert-Strasse 48
45468 Mülheim

Das Makroscope ist ein neues soziales Zentrum in Mülheim, das sich dem interdisziplinären sowie experimentellen Umgang mit Kunst und Technik widmet. 

Das Zentrum wird von dem gemeinnützigen Verein Makroscope e.V. betrieben. Der Verein unterstützt innovativ, experimentell und interdisziplinär arbeitende KünstlerInnen in ihrer Arbeit sowie ihrer Weiterentwicklung und fördert den Dialog zwischen Kunst und Technik.

Neben dem Museum für Fotokopie haben hier unter anderem das SHINY TOYS Festival und das Label Ana Ott ihr Hauptquartier. Es finden wechselnde Ausstellungen und Workshops statt – außerdem eine Konzertreihe für abseitige Musik und eine kultur- und gesellschaftskritische Veranstaltungsreihe.

Auditive, visuelle und audiovisuelle Kunst wird in Bezug zur Geschichte ihrer eigenen technischen Entwicklung gesetzt, so gerät das Verhältnis von Analogem und Digitalem in eine neuartige Synthese. Die analogen Exponate reaktualisieren sich in der experimentellen Anordnung zwischen physischen Objekten und modernen digitalen Hard- und Softwareeinheiten zu hybriden Medien. Sie werden durch ihre Verschaltung mit digitaler Bild- und Tonsoftware zu neuen Objekten transformiert, an denen am Ende nicht mehr bestimmt werden kann, ob sie der einen oder anderen Welt zuzurechnen sind.






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